Endlich fühl ich [Berni] mich gesund genug, auf der Tour dabei zu sein. Die Vorfreude auf der Zugfahrt nach Kirchdorf an der Krems steigert sich bis ins Riesenhafte. Dann mit dem Rad rauf nach Schlierbach. Plakate vom Sommerspektakel, Hühner- und Schweineweiden neben der Straße. Später erfahre ich, dass sie zum Teil unserem Gastgeber, Martin Tragler gehören.
Dann um cirka 17.15 h komme ich beim wunderschön ausgebauten Pavillon der Landwirtschaftsschule Schlierbach an – mitten ins grade noch etwas chaotische Kinderprogramm. Es wird gemalt und jongliert, in Gruppen gespielt und Geschichten erzählt. Auch um die 20 Erwachsene haben sich schon versammelt; zusätzlich zu uns. Fast 15 Leute sind grad am Programm beteiligt. Das Kochen ist im vollen Gange und unsere Unterkunft in der Turnhalle ist 1A.
Um cirka 20.15 h startet dann endlich das Abendprogramm. Erstmals – nachdem Gmunden ins Wasser gefallen war – bereichert auch die Theatergruppe vom Wieserhoisl-Hofkollektiv, „Mai Moon" mit ihrem 4-sprachigen Theaterstück über die Saatgutproblematik unser Programm. Die Begeisterung im Publikum ist spürbar.
Essen, Filmtheater. Danach eine ausgedehnte Diskussion mit Tragler Jun. & Sen. und Wolfgang Pirklhuber von den Grünen Bäuer*innen als Hauptakteure. Das Bio-Austria-Zentrum in Schlierbach ist stark präsent. Viel Information und konkrete Daten.
Der unter 60 Gästen fast einzige, bei der Diskussion anwesende konventionelle Bauer verlässt cirka zur Halbzeit der fast zweistündigen Diskussion den Raum. Zuviel Bio war mein Eindruck. Insgesamt auch ein recht hohes Niveau – manche meinen zu hoch, um für alle Anwesenden verständlich zu sein.
Insgesamt hatten wir bis jetzt in Schlierbach die größte und vielfältigste Veranstaltung. Ein Riesendank an Martin Tragler und alle anderen Beteiligten für die super Veranstaltung!
(berni)